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Kleiner Mann was nun von Hans Fallada |
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Es ist das Jahr 1931: das junge Paar Hans und Emma (“Lämmchen”) wird durch eine Schwangerschaft zur schnellen Heirat gezwungen und lebt zunächst in der norddeutschen Kleinstadt Ducherow. Nach kurzer Zeit verliert Hans hier seine Stellung in einer Futtermittelhandlung, weil er die altjüngferliche Tochter des Chefs nicht heiraten will. Pinnebergs ziehen nach Berlin, zunächst in die Wohnung von Hans‘ Mutter, die hier eine Art Bordell betreibt. Hans bekommt durch Fürsprache einen Job als Verkäufer im Warenhaus Mandel. Hier jedoch hält der Quotendruck Einzug, die Verkäufer müssen ihr Soll erfüllen, sonst droht ihnen der sofortige Rausschmiß. Nach einem Eklat mit einem Kunden wird Pinneberg fristlos gekündigt. Die junge Familie muß die inzwischen bezogene eigene Wohnung aufgeben, haust in einer Gartenlaube und ernährt sich vom Arbeitslosengeld und gelegentlichen Näharbeiten in der Nachbarschaft. Trotz ihres entschlossenen Kampfes gegen den schleichenden sozialen Abstieg und das Festhalten an ihrem kleinen Glück entfremden Hans und Lämmchen sich mehr und mehr und müssen schließlich einsehen, daß auch sie jetzt zu der riesigen grauen Masse der Armen gehören. |
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