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Der Diener zweier Herren von Carlo Goldoni |
| Der venezianische Kaufmann Pandolfo hat die Hand seiner Tochter Rosaura seinem Turiner Geschäftsfreund und Gläubiger Federico Rasponi versprochen. Als er jedoch hört, Rasponi sei im Duell gefallen, will er seine Tochter zu deren Freude lieber mit dem jungen Silvio, dem Sohn des gelehrten Dottore Lombardi, verheiraten. Doch dieser Plan wird über den Haufen geworfen, als der totgesagte Rasponi plötzlich leibhaftig in Venedig erscheint. In Wirklichkeit handelt es sich aber nicht um diesen, sondern um seine schöne Schwester Beatrice. In Männerkleidern ist sie ihrem geliebten Florindo nachgereist, der aus Turin flüchten mußte, weil er ihren Bruder im Duell getötet hatte. Beide steigen, ohne voneinander zu wissen, im selben Gasthof in Venedig ab. Beatrice hat ihren ewig hungrigen, schlecht besoldeten Diener Truffaldino mitgebracht, der beschließt, um Lohn und Kost zu verdoppeln, gleichzeitig auch der Diener Florindos zu werden. Und nun beginnen die ewigen Verlegenheiten des Dieners zweier Herren, der nur mit äußerster Verschlagenheit und Erfindung gewagtester Finten seine Doppelrolle durchführen kann. Bis aufs äußerste treibt Truffaldino sein gewagtes Lügenspiel, bis mit dem Erkennen von Beatrice und Florindo auch seine Entlarvung erfolgt. Doch wird ihm verziehen.. Er bekommt die reizende Zofe Blandina zur Frau, und auch der Hochzeit Rosaura-Silvio steht nun nichts mehr im Wege. |
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