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Andorra von Max Frisch |
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Ein Lehrer bringt aus dem “rassereinen” Nachbarland seinen unehelichen, Sohn, mit in die Heimat und belügt seine Landsleute. Mit der Behauptung, er wolle das “Findelkind” vor dem Zugriff der Rassenfanatiker retten, da es jüdischer Abkunft sei. Die Augen der Andorraner entdecken natürlich “typisch jüdische” Eigenschaften an dem jungen Andrl, der sie schließlich als solche hinnimmt, um so mehr, als er die Tochter des Lehrers nicht heiraten darf (denn sie ist ja seine Halbschwester). Als später die schwarzuniformierten Nachbarn das kleine Land besetzen, wird er als Nichtjude das Opfer suggestiver Vorurteile. |
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